Lebenswerdung
Wolfgang Klähn und sein Wandbild im Kleinen Treppenhaus der Hamburger Kunsthalle.

Es war eine besondere Auszeichnung, die dem 22-jährigen Maler Wolfgang Klähn 1952 zuteil wurde: die Ausmalung des Kleinen Treppenhauses in der Hamburger Kunsthalle. Doch schon drei Jahre später wird das farblich und formal kühne Werk mit recht fadenscheinigen Begründungen zugehängt – bis heute. 2001 entstand beim NDR ein Beitrag von Beatrice Schaechterle über das verborgene Wandbild und die offizielle Argumentation, warum es nicht wieder zu sehen ist. Das dafür aufgenommene Filmmaterial aber ist zu kostbar, als daß es in den Archiven verschwinden dürfte. Es zeigt Wolfgang Klähn zum ersten Mal beim Malen. Darüber hinaus schildert er eindrücklich den Werdegang seiner Kunst. Nicht Abbildung, sondern Lebenswerdung ist sein Thema. Seinen Auftrag als Künstler bekennt Klähn in einem Bildertitel: "Zeugen und Gebären im Schönen zu Geist“.

Diese Produktion entstand mit Unterstützung des Freundeskreises zur Förderung der Kunst e.V.

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